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Quo Vadis Klettercup 2026 Ergebnisse

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  • Beitrag zuletzt geändert am:10.06.2026
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Das 20. Jubiläum!

BESTES CUP-WETTER

 

Eine Outdoorveranstaltung ist immer auch wetterabhängig. Und siehe da: In guter Cuptradition (wir hatten bei den vergangenen 19 Quo Vadis Klettercups überwiegend gutes Wetter) zeigte sich der Samstag gnädig. Nein, sogar besser: Es war richtig gutres Cupwetter: Jubiläumswetter!

 

Am Samstag, dem 06. Juni fand am Kletterbunker der SVGO in Gröpelingen der diesjährige Quo Vadis Klettercup statt. Und als überpünktlich gegen 17:30 Uhr alles vorbei war, waren sich alle einig: Das war wieder ein schöner Tag, eine sehr gelungene Veranstaltung!

 

Über 80 Teilnehmer:innen hatten sich angemeldet, 80 traten schließlich an und teilten sich wie folgt auf die Startkategorien auf:

FLINTA
:  19 Personen

OFFEN: 40 Personen

KIDS: 21 Personen


Damit herrschten fast perfekte Rahmenbedingungen. Ab 9 Uhr reisten die Teilnehmer:innen an, registrierten sich, holten sich ihr passendes Cupshirt ab und bekamen den obligatorischen Laufzettel.
Das Cupshirt war diesmal in einem leuchtenden (Quo Vadis-) Gelb gehalten – genauso wie damals bei der ersten Veranstaltung am Gröpelinger Kletterbunker. Der allererste Quo Vadis Klettercup fand ja an der „Bremer Nordwand“ des Sportgartens in der Nähe des Weserstadions statt.

 

 

Doch der Reihe nach: In den letzten Tagen und Wochen hatte das tolle Schrauberteam  Toprope-Qualifikationsrouten (UIAA 5+ bis 8 -) für die Teilnehmer:innen geschraubt, dazu je eine Vorstiegs-Qualifikationsroute für Herren/OFFEN (8+) und FLINTA (8+). Auch dieses mal war ein Quali-Boulder im Grad 6- dabei. Als Finalrouten gab es zwei Vorstiegsrouten (Vorstieg, UIAA 8+ ) für FLINTA &  Herren/OFFEN.

Für die Kids (Jahrgang 2012 und jünger) hatte das Team drei Toproperouten (UIAA 5, 6  und 7) an die Wand gezaubert. Und eine Kinderfinalroute im Grad 8-, die ebenfalls im Toprope geklettert wurde.  Insgesamt also musste viel geschraubt werden – schließlich sind die neuen Kletterrouten die absolute Basis für so einen Cup.

 

Und so gilt unser Dank ganz besonders dem Schrauberteam mit Aaron Heuermann (Finales), Petra Bodenstein (Boulder) sowie Rafael Guadarrama (Kinderfinale) und den Qualirouten von Esther, Konrad, Zora, Frank und Moritz. Die beiden Vorstiegsrouten der Quali wurden von Moritz aus Oldenburg (FLINTA) und Claas -ebenfalls Oldenburg – (OFFEN) geschraubt. Mona und Ragna sorgten für die Kontrolle und das Nachklettern der vielen Routen. Bei dem Mistwetter der Vortage war das bestimmt herausfordernd! Vielen Dank!

Die Qualifikation

 

Gegen 10 Uhr begrüßten Moderator Folkert Lenz und Frie Duensing alle Teilnehmer und Zuschauer. Die Regeln und der ungefähre Tageszeitplan wurden erklärt und dann ging es auch schon los für die 80 Starter:innen. Und das bei bestem, nicht zu heißem Wetter!

 

Es gab drei verschiedene Kategorien: Herren/OFFEN (alle Herren und alle, die bei den Herren starten wollten), FLINTA (FLINTA* ist eine Abkürzung, die für Frauen, Lesben, InterPersonen, Nicht-binärePersonen, Transpersonen und AgenderPersonen steht) und KIDS (Jahrgang 2012 und jünger). Die meisten kamen aus Bremen, aber auch Oldenburg, Buchholz i.d.N., Ritterhude, Bruchhausen-Vilsen, Sauensiek und Lilienthal… waren vertreten. Der südlichste Starter war aus Freiburg angereist. Darunter etliche treue Stammgäste und auch viele neue Gesichter.

 

Die Regeln waren klar: Bei den Kletterrouten gab es einen Versuch, beim Boulder im Unterschied zum Vorjahr auch nur einen Versuch. Gewertet wurden die gehaltenen und überkletterten Zonengriffe 1 bis 6 (6 = Top).

 

 

 

Gegen Mittag war das angereiste Burgermobil von Moodburger im Viertel betriebsbereit und bot verschienene Burger, Pommes und Kaffee an – fürs leibliche Wohl war also gesorgt.

 

Um 13:45 Uhr war die Qualifikation dann beendet und nach kurzer Auswertung der in die Wertungsmatrix eingegebenen Laufzettel standen die Finalteilnehmer:innen fest. Danke Karl „Karlo „Sagemann, Helmut König und Christiane Kröber für die geduldige Eingabe!

 


Unsere Haupsponsoren:

Das kinderfinale

 

Und das Kinderfinale sollte auch sogleich starten. Unter dem Beifall der Zuschauer starteten die 14 Finalteilnehmer im Toprope die schwere, von Rafael geschraubte Route im 8. Grad. Schon in der Qualifikation war deutlich geworden, wie stark die Kids auch dieses Jahr waren. Und da die Zeit angesichts einer drohenden Unwetterfront knapp war, wurde sich gegen ein Halbfinale entschieden und statt dessen kamen 14 Kids in das Finale. Erstaunlich, welche deutlichen Größenunterschiede es in diesen Altersklassen gibt. Moderator Folkert Lenz begleitete die Kletter:innen und tatsächlich erwies sich die obligatorische Zeitnahme bei den Kids (3 Minuten waren als Limit abgesprochen) als absolut sinnvoll: Gleich sechs der 14 Finalstarter:innen schafften es bis zum Top. Gerade der Übergang von der Wand in die Platten mit einem leichten Überhang stellte sich als „kasus knaktus“ der Tour dar. Bewundernswert – wie auch die noch etwas kürzer gewachsenen Kids an dieser Längenstelle zu Lösungen kamen. Routenschrauber Rafael fieberte mit und war begeistert über die Lösungswege der Kids. Letzlich entschied nur die Zeit über die Finalplatzierung: 

Johanne Gronemann bot mit beeindruckenden 1:36 Minuten die schnellste Zeit, gefolgt von Paul Osmer mit starken 1:42 Minuten und Emil Bartels mit ebenfalls starken 2:17 Minuten. Viel Beifall der zahlreichen Zuschauer!

Bei der sofort anschließenden Siegerehrung freuten sich die drei Podestplatzkids über wertvolle Sachpreise Von OCUN, CAMP und Quo Vadis sowie die entsprechenden Urkunden.

Aber wie immer gab es auch für die anderen teilnehmenden Kinds schöne Preise. Beim Quo Vadis Klettercup hat jeder Teilnehmer die Chance auf einen richtig guten Preis! Die wurden anhand ihrer Scorecard verlost, vom Rucksack im Wert von 170€ bis zum Karabiner für 14 € war alles mögliche dabei.

 

20. Quo Vadis Klettercup 2026 - Ergabnisse
Sieger der KINDER (es fehlt Paul Osmer, Platz 2) Bild: Ruth König

Das erwachsenenfinale

 

 

 

Während des Kinderfinales hatten Karlo und Helmut geduldig die Laufzettel in die Auswertungsmatrix übertragen. So stand nun fest, dass es 8 Finalteilnehmer:innen aus der Startkategorie FLINTA und 6 aus der Kategorie OFFEN geben würde.

 

Das gruselige Wetter der Vortage hatte für enormen Zeitdruck bei den Routenschrauber:innen gesorgt. Als praktikable Lösung teilten sich beide Startkategorien den oberen Teil des Finales ab dem Dach. Der untere Teil startete mit getrennten Routen. Die Starter:innen beider Kategorien begannen abwechselnd und warteten in der Isolationszone auf ihren Einsatz. Geklettert wurde im Vorstieg, alle Exen mussten geklippt werden.

Das Schiedsgericht bildeten wie schon so oft Calli und Ruth, die penibel jeden gehaltenen Griff notierten. Auf ein Zeitnehmen wurde verzichtet – im Nachhinein stellte sich heraus, dass  das doch eine gute Idee gewesen wäre.
Denn sowohl bei FLINTA als auch bei der Kategorie OFFEN gab Doppelplatzierungen. Bei der OFFEN-Kategorie gab es mit Amelie Zgonc, Sascha Weis und Stephan Krämer sogar drei 1. Plätze. Bei der Kategorie FLINTA siegte Maren Umer, die Plätze zwei und drei teilten sich Merete Middeldorf und Miriam Schiff.

Solche Doppelergebnisse sind bei Wettkämpfen sicher nicht die ideale Lösung – letztlich bleibt aber festzuhalten, dass es sich beim Quo Vadis Klettercup auf dem schönen Bunkergeländer des SVGO um einen Spasswettkampf handelt(e).


Und Spaß hatten wohl alle, Aktive wie Zuschauer! Die Finalroute im Dach konnte niemand durchsteigen – aber bis dahin gab es tollen Klettersport zu sehen. Genauso wie überraschend frühe Ausstiege…

Aaron hatte zwei schöne Routen in die linke Wand gezaubert, die wohl knapp am 9. Grad kratzten. Moderator Folkert erinnerte gelegentlich ans rechtzeitige Klippen – ein Auslassen einer Exe hätte zur Disqualifikation geführt.

Und die Zuschauer genossen bei Kaffe, leckeren Burgern und Pommes vom Moodburgermobil den Sport, das Wetter und die wie immer gute und entspannte Stimmung.

 

Sieger FLINTA (Bild: Ruth König)
Sieger OFFEN (Bild: Ruth König)

Dank an die Beteiligten!

 

 

So eine Veranstaltung – auch wenn sie zum 20. mal stattfindet und natürlich viele Abläufe „flutschen“ – funktioniert nicht ohne den tollen, ehrenamtlichen Einsatz von vielen Menschen. 


Moderator Folkert Lenz
führte gekonnt durch den Tag. Merci!

 

Nils Schwan sorgte auch dieses Jahr für eine prima Musik- und Mikrofonanlage – tausend Dank!

 


Die vielen Schrauber:innen wurden schon mehrfach erwähnt – Danke für den tollen Einsatz!

 

Die Steuerungsgruppe des Bunkers plante und organisierte – mega, danke!

 

Auch wir haben es wieder geschafft, viele Sachpreise zu organisieren. Der VK-Wert betrug über 5.000 €! Vieles kam aus dem Bestand von Quo Vadis, vieles aber auch von unseren Lieferanten. Dafür großen Dank im Namen der lokalen Klettergemeinde!

 


Ruth König und Björn Callsen bildeten das aufmerksame Wertungsrichter-Team – Danke!

Hauke Steenbock kümmerte sich kompetent um die Anmeldung und die Website des Bunkers – Herzlichen Dank!


Matthias Midden stand als zum Glück nicht benötigte Sanitäter zu Verfügung, Danke! 20 Klettercups ohne Unfall!

 

 

Vielleicht sehen wir uns ja zum Quo Vadis Klettercup im nächsten Jahr wieder!?

 

P.S.: Sollte einer der Teilnehmer:innen oder Zuschauer:innen ein paar schöne Bilder vom Tag haben, würde ich mich freuen, wenn ihr mir die zur Verfügung stellen würdet (friedrich(at)quovadis-hb.de). Herzlichen Dank!

 

 

Hier noch ein paar Impressionen. Die Bilder stammen von Frie.