Am Sonntag war es wieder soweit – hier folgt ein erster Rückblick:

Der Quo Vadis Klettercup – viel besser gehts nicht?!

Als gegen 18 Uhr – und damit absolut im Zeitplan – Moderator Folkert Lenz und Friedrich Duensing von Quo Vadis zu ihren Abschlussworten ansetzten, fand ein äußerst gelungener und entspannter Wettkampf sein Ende mit der Vorankündigung, dass sich alle auf einen 14. Quo Vadis Klettercup 2017 freuen können. Doch der Reihe nach:

Teilnehmer-Obergrenze erreicht!

Noch nie gab es so viele Voranmeldungen (die Voranmeldung musste schon einige Tage vor dem Wettkampf geschlossen werden) und so kamen die Spät- und Spontananmelder früh, um noch einen der wenigen Tagesplätze zu ergattern. Am Ende kamen (hoffentlich) doch alle zu ihrem Recht, und so startete gegen 9.30 Uhr ein ausgewogenes Starterfeld in die Qualifikation. Diese sollte gegen 13.30 Uhr abgeschlossen sein. Für die über dreißig Kids (Jahrgang 2002 und jünger) hatte das Schrauberteam vom Bunker drei neue Quali-Routen in den Schwierigkeiten 5/5+ bis 7/7+ geschraubt, die alle im Toprope bewältigt werden sollten. Für die Damen und Herren ab Jahrgang 2001 und älter gab es insgesamt 8

Bremer Kletterprominenz - beim Zuschauen ...

Bremer Kletterprominenz – beim Zuschauen …

Qualifikationsrouten – wobei dieses Jahr als Neuerung jeweils eine Vorstiegsroute dabei war. Neben sechs Toprope-Routen in den Schwierigkeiten 5+ bis 7+ sorgten schließlich die Vorstiegsrouten (Damen 7+ und Herren 😎 für eine eindeutige Qualifizierung für die Finals. Bei den Erwachsenen wurden die besten vier Routen gewertet, bei den Kids die höchste Punktzahl aus allen drei Routen. Die volle Punktzahl in jeder Route gab es natürlich für einen erfolgreichen Durchstieg bis zum „Top“, darunter gab es noch 5 Zonengriffe, die beim Erreichen/Überklettern in die Wertung einflossen.

Nach einer kurzen Auswertungszeit standen dann fünf Finalteilnehmer fest und die Kids starteten kurz darauf – von Moderator Folkert Lenz vorgestellt und vom Publikum angefeuert –  in die Finalroute. Die hatte es in sich, war von Alex Schmitt geschraubt und hatte die Schwierigkeit 8+. Für die Musik im Hintergrund hatte sich spontan Philip zur Verfügung gestellt und so konnten die Kids bei allerbestem Cup-Wetter und prima Stimmung ihr Können zeigen. Am Ende bestätigte sich das Ergebnis der Qualifikation und Tjark Maaß (Oldenburg) holte sich souverän den Tagessieg vor den ebenfalls sackstarken Kim Radvan (Oldenburg) und Mira Maxwitat (Bremen) auf den Plätzen 2 und 3.

Es folgte – worauf sich traditionell nicht nur die Kids freuen: Die Siegerehrung und Preisvergabe. Quo Vadis hatte auch dieses Jahr wieder Sachpreise im Wert von über 4.000 Euro organisiert. So konnten sich die drei Ersten (neben Urkunden) über Kletterseil, Exen-Set und Rucksack freuen. Aber alle mitkletternden Kids kamen in die Lostrommel und wurden in guter Tradition leistungsunabhängig mit Preisen bedacht. Die ganze Veranstaltung läuft – trotz sportlicher Höchstleistung – schließlich unter der Bezeichnung „Spaßcup“ … An dieser Stelle ein großes Dankeschön an unsere Hersteller/Lieferanten wie Tatonka, VauDe, Sherpa, Bergans, DMM, Benkyclimbing, Relags, Rubytec, Red Chili, Camp, Climbers und viele mehr sowie an die Boulderhalle Linie7 und Quo Vadis!

Gegen 15 Uhr startete dann das Damenfinale. Sieben Damen hatten es geschafft und zeigten nun in der von Stephan Hoffmann geschraubten Finalroute (UIAA 9) ihr Können. Als Neuerung gab es in diesem Jahr für die Damen und Herren zwei verschiedene Finalrouten – diese Neuerung kam an und wird beim nächsten Cup fortgeführt. In der gegen Ende doch sehr kraftraubenden Route (keine Finalistin konnte die Route toppen) setzte sich Vorjahressiegerin Onco Guadarrama (Bremen) vor Annika Carstens (Jesteburg) und Theresa Hargesheimer (Bremen) durch. Glückwunsch!

Auch die Herrenfinalroute (UIAA 9) war von Stephan Hoffman geschraubt und wartete anschließend auf 10 Finalisten. Die zeigten tollen Klettersport und hätten vielleicht noch ein klein bißchen mehr Unterstützung vom möglicherweise etwas „sonneschlappen“ Publikum verdient :-).  Auch hier fehlte zum kompletten Durchstieg nur wenig – am Schluß setzte sich der starke Lokalmatador Lars Justa vor Vorjahressieger Andreas Henke (Oldenburg) und Pepe Bastian (Bremen) durch. Pepe und Andreas kamen höhen- und griffgleich auf einen gemeinsamen zweiten Platz. Gratulation!

Spielerisch nach oben ...

Spielerisch nach oben …

Sachpreise von Quo Vadis

Die Sieger freuten sich über wertvolle Sachpreise (Trekkingrucksack von Tatonka im Wert von 260,- Euro, Exenset von DMM im Wert von 230,- Euro und einiges mehr). Und natürlich wurden – unterstützt von der siebenjährigen Losfee Anneke – alle Teilnehmer mit vielen Sachpreisen beschenkt.

Die Verpflegung hatte das Burgerhaus aus dem Viertel übernommen – die vegetarischen, veganen und „normalen“ Burger fanden großen Anklang. Ein herzliches Dankeschön geht an das Schrauberteam mit Stephan, Joann, Calli, Heidi, Olli, Ruth, Ragna (Dank auch für das T-Shirt/Plakatmotiv!!!), Philipp, Hauke, Helmut, Franziskus und Kim. Für die Technik gebührt Nils großer Dank, als Schiedsrichterteam wachten Calli und Ruth über die Einhaltung der Regeln. Und die Moderation war wie immer prima – Danke Folkert Lenz!

Noch ein paar Facts: Die 109 Teilnehmer kamen aus Bremen, Oldenburg, Schortens, Jesteburg, Buchholz, Edewecht, Wilhelmshaven, Wiefelstede, Osterholz-Scharmbeck, Bissendorf, Kirchlinteln, Stadland, Sande, Achim, Bremerhaven. Wir hatten 31 Kids, 37 Damen  und 41 Herren. Wir hatten Null mm Niederschlag. Eine komplette Auswertungsliste wird in Kürze hier veröffentlicht. Weitere Bilder gibt es in Kürze auf der Bunkerwebsite!

Wir freuen uns auf 2017!