Das Finale vom 3. Weser Bouldercup 2018

Am Samstag fand das große Finale des 3. Weser Bouldercups statt. 36 Tage hatten die BoulderInnen vorher Zeit, so viele wie möglich der 60 neu geschraubten Boulderprobleme zu lösen und sich für das große Finale zu qualifizieren.

Um 10 Uhr startete der Checkin – die besten 20 Herren und 15 Damen bekamen ihre Finalscorecards und machten sich daran, die in den beiden vergangenen Tagen geschraubten Finalboulder zu probieren. dabei hatten sie rund 4 Stunden Zeit und konnten auf ihren Scorecards jeweils eintragen, welchen Boulder sie in wieviel Versuchen geschafft hatten oder bis zu welchem Punkt sie gelangen konnten. Schon hier machte es auch den nicht-bouldernden Zuschauern Spaß, den Athleten zu zuschauen und sie anzufeuern. Das aktuelle Ranking konnte äußerst komfortabel live auf den Monitoren verfolgt werden.

Martin Pleßa von der Boulderbase sorgte für die Musik, Moderator Götz Wiechmann aus Kassel für Unterhaltung und Informationen. Für das leibliche Wohl war zum einen durch die Boulderbase selbst und zusätzlich durch die mobile Küche des „Burgerhauses im Viertel“ gesorgt.

Wie in den beiden vergangenen Jahren hatte vor allem Hauptsponsor Quo Vadis dafür gesorgt, dass alle anwesenden Teilnehmer des 3. WBC (also nicht nur die im Finale antretenden Boulderer) einen Sachpreis gewinnen konnten. Rund 4.000€ machte der Wert dieser Preise aus und so freuten sich viele Teilnehme über einen netten Sachpreis. Die vorab nummerierten Sachpreise wurden über die abgegebenen Scorecards verlost.

Während dieser Zeit – so zwischen 15 und 16 Uhr – hatten die hervorragenden Routenschrauber Zeit, neue Boulder für das abschließende Superfinale zu schrauben.

Routenbau: Amer Suleiman | Simon Knitter | Stefan Bühl | Christian Holst 

 

Bilder: Sima / Imani Design

Für das Superfinale hatten sich dann jeweils vier starke Damen und Herren qualifiziert. Sie mussten sich an jeweils drei verschiedenen Boulderproblemen messen. Und die verlangten ihnen wirklich alles ab. Vier Minuten Zeit hatten jeder Athlet für das Problem – sofern er seinen letzten Versuch (die definierten Startgriffe/-Tritte mussten berührt werden) vor Ablauf der Zeit begann. Dann hatten die Athleten „Zeit“, bis sie aus der Wand fielen…. Bis auf einen Herrenboulder und eine Damenroute konnten alle Probleme nach einigen Versuchen getoppt werden. Ein großes Kompliment an die Schrauber!!

Das Publikum schaute wie gebannt zu und sparte – angetrieben von einem zur Höchstform auflaufenden Moderator – nicht mit Anfeuerung. Begeisterte Aufschreie, kollektive Enttäuschung, Beifall bis die Hände brannten – das Publikum ging hier voll mit.

Bei den Damen setzte sich die erfahrene Runa Lahman (Osnabrück) vor der noch jungen Mira Maxwitat aus Bremen und Franziska Klahn (Oldenburg) durch. Bei den Herren war auch dieses Mal der Vorjahressieger Sam McKenna (Bremen) nicht zu schlagen und setzte sich vor Samuel Frank (Hannover) und Matze Diekmannn (Osnabrück) an die Spitze.

Den Siegern winkten neben viel Beifall auch wertvolle Sachpreise: Ein Einkaufsgutschein über 150€ für die Sieger, einen Kletterschuh nach Wahl von Red Chili inkl. Blackroll für den zweiten Platz sowie einem Rucksack von Deuter nebst Blackroll für die drittplatzierten.

Danke an die Firma Red Chili sowie Blackrolls – und natürlich an Quo Vadis, die den Löwenanteil an Preisen organisierten.

Da mit dem Ende das Finales auch der dritte Geburtstag der Boulderbase Bremen gefeiert werden sollte, legten die Weserbagaluden bei Freibier und guter Stimmung auf. Wir freuen uns schon auf den vierten Weser Boulder Cup 2019!

Detaillierte Infos sicher auch auf www.boulderbasebremen.de!